Der Mindestlohn Nicht geschenkt.
Sondern verdient.

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Pflegebranche

Eine Pflegerin nimmt bei einer Frau den Blutdruck. © Colourbox

Mindestlöhne im Sinne des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes in der Pflegebranche

Seit dem 1. August 2010 gilt in der Pflegebranche auf der Grundlage der "Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" für die Geltungsbereiche West und Ost ein Mindestlohn für Pflegebetriebe. Zum 1. Januar 2015 ist mit der Zweiten Pflegeverordnung der Pflegemindestlohn gestiegen und sein Geltungsbereich auf zusätzliche Berufsgruppen ausgeweitet worden.

Am 1. Januar 2015 ist die "Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" in Kraft getreten. Sie erfasst zusätzlich die in Pflegebetrieben beschäftigten

  • Betreuungskräfte insbesondere von dementen Personen,
  • Alltagsbegleiterinnen und -begleiter sowie
  • Assistenzkräfte

Der Mindestlohn in der Pflegebranche ist nach der Zweiten Verordnung am 1. Januar 2015 auf 9,40 Euro pro Stunde im Westen und auf 8,65 Euro im Osten gestiegen. In zwei Schritten wird er dann bis 2017 weiter erhöht.

Seit dem 1. Januar 2015 gelten nach der Zweiten Mindestlohnverordnung für die Pflegebranche die nachfolgenden gestaffelten und regionalisierten Bruttostundensätze:

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein
HöheSteigerung
ab 1.1.20159,40 €4,4 %
ab 1.1.20169,75 €3,7 %
ab 1.1.201710,20 €4,6 %
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
HöheSteigerung
ab 1.1.20158,65 €8,1 %
ab 1.1.20169,00 €4,1 %
ab 1.1.20179,50 €5,6 %

Fundstelle

Bundesanzeiger vom 28. November 2014 ( BAnz AT 28.11.2014 V1).


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